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Projekt Fotobox

Die Idee zu einer Fotobox (oder englisch auch photo booth genannt) kam mir und einem Kumpel bereits vor über 2 Jahren zum Stadtfest. Die Idee war, einen geschlossenen Kasten zu bauen, damit die Besucher sich selbst fotografieren können und sofort das Bild dazu in der Hand halten. Inspiriert von diversen Internet-Blogs, wie die von blendezwo, Fotografie Christian Horn und sneakerzoom photography, griffen wir nun diese Idee wieder auf, da uns in diesem Jahr einige Events bevor stehen, zu denen wir eine solche Box benötigen könnten und einsetzen wollen. Hauptziel ist es, diese Fotobox im August zur Hochzeit meiner besten Freundin einzusetzen. Eine Fotobox ist die perfekte Apparatur für Kindergeburtstage, Hochzeiten oder jede sonstige Feier bzw. Veranstaltung! Einfach aufgestellt, schnell eingerichtet, und schon können sich die Gäste ohne großen Aufwand selbst fotografieren und sich das eben gemachte Foto direkt nach der Aufnahme auf einem eingebauten Monitor (in unserem Fall ein Tablet) anschauen. Mit verschiedenen Utensilien wie Perücken, Brillen oder Schildern, können die Fotos außerdem leicht aufgepeppt werden. Im Laufe der Feier werden die Gäste erfahrungsgemäß mutiger bzw. experimentierfreudiger, was sich in witzigen Bildern und Momentaufnahmen widerspiegelt.

 

Auf dem Weg zu einer Fotobox entschied ich mich dazu, erst einmal vorhandenes Material zum Testen zu nutzen. Ich setzte meine Nikon auf das Stativ und koppelte sie mit meinem Handy, so dass ich die Kamera vom Handy auslösen könnte. Schon mal nicht schlecht. Die ersten Testbilder gibt es hier zu sehen. Ja, dumm gucken kann ich, auch wenn ich dieses "Grimassen schneiden" nicht mag. Nun sollte also der Test mit der WiFi-SD-Karte kommen. Da ich eine solche WiFi-Karte leider nicht zur Verfügung hatte, bestellte ich eine Toshiba WiFi W04 bei Amazon. Ein Tablet hatte ich mir bereits im Dezember über Wish (Der Link führt zu einem ähnlichem Modell), einem China-Portal bestellt, welches nun für den Empfang und der Anzeige der Bilder dienen soll. Android 4.4.2 sollte eigentlich dafür ausreichend sein. Spätere Erweiterung wäre es, die Bilder dann direkt vor Ort über einen Fotodrucker (evtl. einen Canon Selphy) auszudrucken, damit die Gäste Ihre Bilder gleich in der Hand haben. 

 

Über das Design der Box an sich habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, spiele aber damit es ähnlich dem Instagram-Logo (Beispielbild) aufzubauen, nur aber mit meinem eigenen Logo. Interessant ist natürlich auch das Design von Christian Horn. Diverse Seiten im Internet geben hier sehr hilfreiche Tipps über den Aufbau einer solchen Box. Aber zu erst werden einmal die ganzen Verbindungen getestet, ob sich der riesen Aufwand, den ich in der Zeit neben meinem Beruf (ich führe mein Gewerbe im Nebenberuf aus), auch wirklich lohnt. Immerhin sprechen wir ja auch von Materialkosten in Höhe von mindestens 1000 Euros. Ich werde nach erfolgreichem Test und weiterem Ausbau des Systems dieses dann auch vermieten, damit die eingesetzte Investition auch wieder "raus kommt" Smile

 

Die WiFi-SD-Karte samt eines Fernauslöser (noch kabelgebunden) kam am Wochenende mit der Post. Kaum angekommen, wurde alles ausgepackt und installiert. Die WLAN-Verbindung klappte gut. Nur leider funktionierten die empfohlenen Apps auf meinem Tablet nicht. Nach mehreren Testläufen entschied ich mich für die Toshiba-eigene App "FlashAir", welche die Übertragung der Bilder recht gut hinbekam. Nur noch fix ein Ladekabel für die Kamera ausleihen - wie gut dass ein Bekannter von mir eines noch rum zu liegen hatte. So ging es in den Dauertestmodus. Meine Nikon hatte nun erst einmal Strom aus der Dose, das Tablet war in das WLAN der Toshiba Karte eingeloggt und die FlashAir-App wurde gestartet. Mal schauen wie lange die Verbindung zwischen Tablet und Kamera hielt. Ich konnte mich sogar knapp 3 Meter von der Kamera entfernen und hatte noch Verbindung mit dem Tablet. Kurz ein Foto geschossen... und zack war ers auf dem Tablet angekommen. WOW, Spitze. Edit: 4 Meter waren dann doch zuviel für das WLAN und es brach ab. Gut, das Tablet kommt später eh direkt ober- oder unterhalb der Kamera, also ist das kein Problem. Auch hatte ich noch ein Windows-Tablet (Lenovo Miix310)  rum zu liegen, auf dem ich eventuell später den Drucker installieren möchte. Also wurde Google gefragt, welche Software für Windows frei zugänglich wäre, um diese Lösung zu realisieren. Schnell wurde ich auf das Projekt von "FreeBooth" aufmerksam. Die Software an sich bietet die Möglichkeit der Ansicht der geschossenen Bilder aus einem vorher festgelegten Ordner inklusive der Möglichkeit, einen Drucker anzusprechen und/oder die Bilder per Mail zu versenden. Gute Lösung für mich. Fehlte nur noch eine Möglichkeit, wie ich die Bilder unter Windows von der Kamera in Echtzeit auf das Tablet bekomme. Nach einer fast 2-stündigen Suche, wurde ich auf die Software von Keenai aufmerksam - installiert und eingerichtet funktioniert dieses Programm sehr gut. Leider nicht so schnell wie die Android-App Flashair, aber das ist mir nicht so wichtig.

 

Hier nun der erste Aufbau meiner CrashBooth:

Ja, ich habe ein Honor V9 Laughing

Photobooth-Testaufbau

 

Nach fast einem Monat geht es nun an dem Projekt weiter. Ich war dienstlich einige Wochen verhindert, so dass ich mein Projekt etwas habe schleifen lassen. Die Idee mit dem Windows-Tablet ist geblieben, aber ich nutze mittlerweile die Software "dslrbooth" - kostet zwar eine Kleinigkeit, aber hat deutlich mehr Funktionen - und die eventuelle spätere Erweiterung mit einem Drucker würde damit einfacher funktioniert.

Mein erstes Hochzeitspaar, welches Mitte Mai heiratet, möchte gerne meine Booth bei deren Hochzeit dabei haben - nicht viel Zeit für noch zu viele Aufgaben. Das Holz für den Bau der Kiste war bereits bestellt und ich wartete darauf. Ich machte mich bereits daran, mir einen entsprechenden externen Blitz zu besorgen. In der Facebook-Community "Fotografieren mit Blitz lernen mit Stephan Wiesner" habe ich mir einige Inspirationen geholt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es ein Walimex Studioblitz (Amazon) samt Stativ (Amazon) und Schirm (Amazon) werden soll. Gesagt - Getan. Nachdem alle Gerätschaften angekommen sind, ging es gleich um den Aufbau - derzeit noch via Stativ und übelstem Kabelgewirr. Und es funktioniert. Ich war erstaunt.

 

Unsere Box ist nun endlich fertig. Unter Mithilfe meines Nachbarn (einem Tischler), haben wir die Box binnen 2 Stunden fertig gebaut. Eine abgesenkte Öffnung für das Tablet war gesonderte Arbeit. Es ist richtig gut geworden. Erster Aufbau der neuen Box Erster Aufbau der neuen Box

Am kommenden Freitag erst der erste offizielle Test meiner neuen Box - bei der Hochzeit von Julia und Thomas. Ich bin gespannt, wie und vor allem ob meine Box ankommt und wie die Gäste mit der Handhabung klar kommen.

Test-Bilder sind unter dem folgenden Link zu finden: klick

 

Dieser Artikel wird nach und nach weitergeschrieben! Stay tune!!!


posted by: Michael Droessler

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